Sehr geehrte Besucherin, Sehr geehrter Besucher,

wir begrüßen Sie recht herzlich auf www.frauen-wert.de, der Internetseite von „Was ist die kranke Frau in Deutschland wert? Die Kampagne für Frauen.“ Die Kampagne wurde am 28. Mai 2009 gestartet und durch den Berufsverband der Frauenärzte e.V. initiiert. Ihr zentrales Anliegen ist es, jetzt und in Zukunft die adäquate medizinische Versorgung der kranken Frauen in Deutschland sicherzustellen, indem sie auf die Schieflage der ärztlichen Honorarreform, die seit dem 01.01.2009 gilt, aufmerksam macht.

Auf dieser Internetseite finden Sie weitere Informationen rund um die Kampagne, geplante Aktionen und die Honorarreform.

Wir möchten auch Ihrer Meinung Raum geben. Deswegen haben Sie auf dieser Internetseite die Möglichkeit, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen. Ob ein Beitrag im Diskussionsforum, das Versenden einer E-Card, das Ausfüllen unserer Umfragekarte oder Ihre Stimme auf der Voice-Box – wir freuen uns, wenn Sie von diesen Angeboten Gebrauch machen und uns somit unterstützen, ganz im Sinne aller Patientinnen.

Wir wünschen Ihnen einen informativen Aufenthalt auf www.frauen-wert.de und würden uns freuen, wenn Sie uns wieder hier im Netz besuchen – wir aktualisieren die Seite laufend.

Mit den besten Grüßen


Ihr Dr. med. Christian Albring,
Präsident des BVF

Patienten- und Ärztestimmen:

Ursula K., 45 Jahre aus München: Ich finde es gut, dass es eine Kampagne zur Honorarreform gibt, die sich nicht nur darum dreht, dass Ärzte ein höheres Honorar erhalten. Schließlich sind wir Patienten doch genauso von der Reform betroffen. Wird beim ärztlichen Honorar gespart, wirkt sich dies über kurz oder lang auch auf die Qualität der medizinischen Behandlung aus.

Doris Scharrel, niedergelassene Gynäkologin aus Kiel und stellv. Landesverbandsvorsitzende des BVF in Schleswig-Holstein: Eine qualifizierte, fachärztliche Versorgung mit modernen Geräten und gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen ist wegen der seit Jahren bestehende Unterfinanzierung zusammen mit den zusätzlichen Einschränkungen der aktuellen Gesundheitspolitik ausgeschlossen. Eine Reform, die den realistischen Versorgungsbedarf mit einer angemessenen Steigerungsrate berücksichtigt ,ist zeitnah dringend erforderlich .

Elke, M., 33 Jahre, Köln: Seitdem ich weiß, wie viel mein Gynäkologe für meine Behandlung erhält, schäme ich mich fast schon, wenn ich einen Termin mache.

Dr. med. Peter Hausser, niedergelassener Gynäkologe aus Bayreuth und Landesverbandsvorsitzender des BVF in Bayern: In Bayern findet der Protest unter dem Kampagnentitel „Was ist die kranke Frau unserer Gesellschaft wert? Die Kampagne für Frauen.“ statt und erfreut sich regem Zuspruch unter den ärztlichen Kollegen. Sie befürworten es sehr, darauf aufmerksam zu machen, dass eine adäquate medizinische Versorgung der Patientinnen mit reduzierten Honoraren immer schwieriger wird.